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Glossar Berichtswesen Lehre/Studium

Das Glossar "Berichtswesen Lehre/Studium" ensteht entlang unserer Arbeiten und ist zur Erläuterung unserer Statistiken und Berichte und zur internen Verwendung an der UzK gedacht.

Einige Termini werden in anderen Einrichtungen, insbes. außerhalb von NRW, anders definiert und verwendet. Wir beraten Sie gerne, wenn Sie Fragen haben oder auf landes-/bundesweit etablierte Begriffe referenzieren möchten.

Letze Aktualisierung

BegriffAbkürzungBeschreibungSynonym
Abschlussdatum (Abschlussprüfungsstatistik) Als Abschlussdatum gilt das Prüfungsdatum der letzten Prüfung/Leistung. In der Abschlussprüfungsstatistik werden Monat und Jahr des Prüfungsabschlusses angegeben.
Abschlussnote (Abschlussprüfungsstatistik) Die Abschlussnote der Abschlussprüfungsstatistik entspricht der Gesamtnote des Prüfungsabschlusses.
Abschlussprüfung Abgelegte akademische Abschlussprüfungen, die ein Hochschulstudium abschließen. Abschlüsse von Aufbau-, Ergänzungs-, Zusatz- und Zweitstudiengängen sowie staatliche und kirchliche Prüfungen werden erfasst, sofern sie ein Hochschulstudium abschließen. Nicht erfasst werden hingegen Vor- und Zwischenprüfungen sowie Laufbahnprüfungen, wie die zweite Staatsprüfung als Abschluss der Referendarausbildung. Die Systematik der Prüfungsgruppen in Nordrhein-Westfalen weicht im Bereich der Lehramtsprüfungen von der des Statistischen Bundesamtes ab.Prüfung
Abschlussprüfungsstatistik Amtliche Statistik für die Abschlussprüfungen eines Prüfungsjahres (Sommersemester und vorhergehendes Wintersemester) gemäß Hochschulstatistikgesetz (HStatG). Alle abgelegten (bestandenen und endgültig nicht bestandenen) Abschlussprüfungen einschließlich der Promotionen werden in der Abschlussprüfungsstatistik erfasst.

Beispiel: Die Abschlussprüfungsstatistik für das Prüfungsjahr 2018 setzt sich zusammen aus der Zahl der abgelegten (bestandenen und endgültig nicht bestandenen) Abschlussprüfungen einschließlich der Promotionen im Wintersemester 2017/18 und Sommersemester 2018.
Prüfungsstatistik, Absolvent_innenstatistik
Abschlussschlüssel (amtlich)
Abschlussschlüssel (UzK-intern)
Absolvent_innen Studierende mit bestandener Abschlussprüfung, die im Berichtssemester (mindestens) einen Studiengang abgeschlossen haben (Kopfzählung). Erfolgt der Nachweis der Daten differenziert nach Studienbereichen oder -fächern, wird das erste Studienfach ausgewiesen (siehe Bestandene Abschlussprüfung).

Anmerkung (UzK): Die Anzahl der Absolvent_innen ist immer auf ein Prüfungsjahr bezogen.
Absolventenvollzeitäquivalent Die VollZeitÄquivalente der Absolventen dienen zur "Gleichnamigmachung" im Kostenrechnungssystem. Prinzipiell soll ein regulärer Absolvent jeweils eine Summe von 1 VZÄ erreichen. Das MWF hat diese normierten Bezugsgrößen zur Verwendung vorgegeben. An der Universität zu Köln werden folgende VZÄ-Gewichtungen eingesetzt:
- Diplom/Master/Bachelor/Staatsexamen = 1,0
- Erziehungswissenschaftliches Studium für alle Lehrämter = 0,2 (Klein E)
- Lehramt Primarstufe/Grundstufe = jedes Fach jeweils 0,2677
- Lehramt Sekundarstufe I+II/Mittelstufe/Oberstufe = jedes Fach jeweils 0,4
- Lehramt Sonderpädagogik Primarstufe = Sonderpädagogische Fachrichtung 0,5 und 1.+2. Fach jeweils 0,15 bzw. Lernbereich Primarstufe 0,3
- Lehramt Sonderpädagogik Sekundarstufe I = Sonderpädagogische Fachrichtung 0,5 und Fach Sek I 0,3
Aktive Studierende (ECTS-Statistik) Als "aktive" Studierende werden Studierende bezeichnet, sobald für diese eine bewertete Prüfungs- oder Studienleistung (erfolgreicher oder nicht-erfolgreicher Abschluss) im Prüfungssystem vorliegt. Diese Studierenden werden zur Ermittlung der SOLL-ECTS so lange als "aktiv" gekennzeichnet, wie sie in diesem (Teil-)Studiengang (maximal bis zum Ende der 2-fachen Regelstudienzeit) eingeschrieben sind. lncoming-Studierende (Austauschstudierende) sind nicht zu berücksichtigen, da für diese i.d.R. auch keine SOLL-ECTS erfasst werden.
Alter der Studierenden und Absolvent_innen (Berechnung) Das Alter der Studierenden und Absolvent_innen im Berichtssemester wird wie folgt berechnet: ((Berichtsjahr x 100) + Berichtsmonat) – (Geburtsjahr x 100) + Geburtsmonat)). Die letzten beiden Stellen werden gestrichen. Das Berichtsjahr für das Wintersemester 2016/17 ist das Jahr 2016. Der Berichtsmonat für das Wintersemester ist der Oktober (10), für das Sommersemester der April (4).
Angestrebte Abschlussprüfung Erhebungsmerkmal der Studierendenstatistik. Erfasst wird hierbei, welchen Abschluss der/die Studierende anstrebt (z. B. Bachelor, Master etc.).
Art der Promotion (für Promotionsabsolvent_innen) Folgende Schlüssel sind möglich (für alle gilt, dass die Promotion an einer Hochschule mit Promotionsrecht abgelegt wird):
1 = einschl. Kooperation mit anderer Universität in Deutschland
2 = in Kooperation mit Universität im Ausland
3 = in Kooperation mit Fachhochschule
4 = in Kooperation mit Forschungseinrichtung
5 = in Kooperation mit Wirtschaft oder sonstiger Einrichtung

Eine Kooperation ist auschließlich dann zu melden, wenn es sich um eine institutionelle Kooperation handelt, das heißt der Kooperation ein Vertrag oder eine Vereinbarung zugrundeliegt. Bei mehrere Kooperationen ist immer nur die erste zutreffende Ausprägung zu melden. Kooperationen mit gleichgestellten Hochschulen sind wie Kooperationen mit Universitäten zu behandeln.
Art des Studiums Erhebungsmerkmal der Studierenden- und Abschlussprüfungsstatistik. Die Studiumsarten werden unterschieden in Erststudium, Zweitstudium, Aufbaustudium, Ergänzungs-, Erweiterungs- und Zusatzstudium, Promotionsstudium, Weiterbildungsstudium, Masterstudium (Bachelorabschluss vorausgesetzt), Weiterstudium bzw. Prüfungswiederholung zur Verbesserung der Prüfungsnote und kein Abschluss.Studiumsart
Auslastungsberechnung Die Lehrauslastung einer Hochschule berechnet sich als Quotient zwischen der Lehrnachfrage durch die Studierenden innerhalb der Regelstudienzeit und dem Lehrangebot des Hochschulpersonals. Um die Lehrnachfrage zu quantifizieren, werden den Studierenden sogenannte Curricularnormwerte zugeordnet, die – spezifisch für jedes Fach – als Berechnungsgrundlage der Lehrnachfrage durch den einzelnen Studierenden dient. Das Lehrangebot wird durch die Angabe der Deputatstunden der Lehrpersonen an den Hochschulen berechnet.
Berichtssemester Das Sommer- oder Wintersemester des Studienjahres, auf das sich die Meldung an IT.NRW zur jeweiligen Statistik bezieht.
Bestandene Abschlussprüfung Zahl der bestandenen Abschlussprüfungen, die im jeweiligen Semester oder Prüfungsjahr abgelegt wurden. Wenn ein_e Studierende_r in einem Semester in zwei Studiengängen eine Abschlussprüfung abgelegt und bestanden hat, werden zwei bestandene Prüfungen (Fallzählung), jedoch nur ein_e Absolvent_in (Kopfzählung) ausgewiesen (siehe Absolventen). Erfolgt der Nachweis der Daten differenziert nach Studienbereichen oder -fächern, wird jeweils das erste Studienfach im ersten und – sofern noch ein weiterer Studiengang abgeschlossen wurde – das erste Studienfach des zweiten Studiengangs ausgewiesen.Bestandene Prüfung
Bestandene Prüfung siehe "Bestandene Abschlussprüfung"Bestandene Abschlussprüfung
Betreuungsrelation Die Betreuungsrelation ist das zahlenmäßige Verhältnis zwischen Studierenden und dem wissenschaftlichen/künstlerischen Personal. Aufgrund der spezifischen Situation in der Medizin und den Hochschulkliniken werden diese Bereiche bei der Berechnung ausgeschlossen. Bei den Studierendenzahlen wurden dementsprechend die Studienbereiche Human- und Zahnmedizin, beim Personal die Hochschulkliniken, die Lehr- und Forschungsbereiche Human- und Zahnmedizin sowie die Fächergruppe "zentrale Einrichtungen der Hochschulklinken" ausgeklammert. Die Angaben zum Personal basieren auf Vollzeitäquivalenten. Drittmittelfinanziertes Personal wird nicht berücksichtigt.
Beurlaubung Unterbrechung des Fachstudiums für ein oder mehrere Semester bei fortbestehender Einschreibung. Voraussetzung: Wichtiger Grund (z.B. Auslandsstudium, Examensvorbereitung, Krankheit).
Bildungsausländer_innenBauslBildungsausländer_innen sind Studierende mit ausländischer Staatsangehörigkeit, die ihre Hochschulzugangsberechtigung im Ausland oder an einem Studienkolleg in Deutschland erworben haben.

Anmerkung (UzK): Die Summe aus Bildungsinländer_innen und Bildungsausländer_innen ergibt die Gesamtzahl der ausländischen Studierenden.
Bildungsinländer_innenBinlStudierende mit ausländischer Staatsangehörigkeit, die ihre Hochschulzugangsberechtigung, in Deutschland erworben haben. Nicht als Bildungsinländer_innen zählen ausländische Studierende, die ihre Hochschulzugangsberechtigung an einem Studienkolleg in Deutschland erworben haben (siehe Hochschulzugangsberechtigung).

Anmerkung (UzK): Die Summe aus Bildungsinländer_innen und Bildungsausländer_innen ergibt die Gesamtzahl der ausländischen Studierenden.
CurricularanteilCADer Curricularnormwert eines Studiengangs an einer Hochschule ist die Summe der Curricularanteile der einzelnen Lehrveranstaltungen und der Aufwand für die Betreuung von Studien- und Abschlussarbeit auf Basis der Studienordnung. Siehe auch Curricularnormwert.
CurricularnormwertCNWDer Curricularnormwert erfasst den erforderlichen Lehraufwand für die Ausbildung eines Studierenden im jeweiligen Studiengang in Lehrveranstaltungsstunden. Studiengänge mit einem hohen Anteil an Veranstaltungen mit kleinen Gruppen (Seminare) und Präsenzveranstaltungen haben dementsprechend einen höheren Curricularnormwert als solche mit hohen Selbststudienanteilen oder einem höheren Anteil an großen Veranstaltungen (Vorlesungen).

Ergänzung UzK: Der Curricularnormwert eines Studienganges ist die Summe der Lehrnachfrage an den jeweils beteiligten Lehreinheiten an der Ausbildung eines Studierenden gemessen in Semesterwochenstunden. Er ist eine fixe Größe und wird vom MWF vorgegeben.

Beispiel: Der Studiengang Diplom Biologie hat einen Curricularnormwert von 6,4. Dieser Curricularnormwert teilt sich in vier Curricularanteile:
- Lehreinheit Mathematik 0,12
- Lehreinheit Physik 0,3
- Lehreinheit Chemie 0,49
- Lehreinheit Biologie mit 5,49
Data Warehouse Data Warehouse ist ein System, in dem verschiedene Datenquellen zusammengestellt werden. Das Ergebnis sind tagesaktuelle Statistiken und Daten in verschiedenen Aggregationsstufen. Die Informationen werden der Leitung oder den Mitarbeitern zur Verfügung gestellt.
Deputatstunden Deputatstunden sind eine Maßeinheit für die Lehrverpflichtung einer Lehrperson je Semesterwochenstunde, gemessen in einer Lehrveranstaltungsstunde.
DienstkennzifferDKZ
Dienstleistungsbereinigte Studierende Die Lehrleistung einer Lehreinheit ist abhängig von dem Dienstleistungskoeffizienten (DLK) und den Studierenden-VZÄ. Daher werden die dienstleistungsbereinigten Studierenden berechnet, indem der DLK mit den Studierenden-VZÄ multipliziert wird. Die Formel lautet: dienstleistungsbereinigte Studierende = DLK * Studierende-VZÄ
DienstleistungskoeffizientDLKUm die Lehrleistung von Lehreinheiten vergleichen zu können, ist neben der Lehrleistung für eigene Studierende die Lehrleistung für fremde Studiengänge zu berücksichtigen. Dies wird durch den Dienstleistungskoeffizient (DLK) dargestellt. Der Dienstleistungskoeffizient einer Lehreinheit ist ein Quotient. Die Berechnung erfolgt über Fachfalläquivalente und Curricularanteil. Durch ihn wird ausgedrückt, ob eine Lehreinheit mehr Lehre exportiert (DK>1), importiert (DK<1) oder ausgeglichen ist (DK =1).
Dienstleistungsverflechtungsmatrix Matrixförmig angeordnete Übersicht in der Lehre über die Curricularanteile - (CA) eines jeden Studienganges (Zeilen) an allen Lehreinheiten (Spalten). Die Summe einer Zeile ergibt den Curricularnormwert - (CNW) des betrachteten Studienganges. Die Dienstleistungsverflechtungsmatrix der Lehre fließt in den Dienstleistungskoeffizienten - (DLK) ein.
DLK-bereinigte Studierendenzahlen DLK-bereinigte Studierendenzahlen (VZÄ/Köpfe aus SAP-CR-15-Berechnung) je Lehreinheit
ECTS-Erfolgsquote (ECTS-Statistik) Zur Ermittlung der "ECTS-Erfolgsquote" sollen die bislang erreichten (kumulierten) ECTS-Punkte der "aktiven" Studierenden (IST-ECTS) den laut Prüfungsordnung und Fachsemesterzählung zu erwartenden ECTSPunkten (SOLL-ECTS) gegenüber gestellt werden. Auf der Landesebene soll die vergleichende Darstellung der "ECTS-Erfolgsquoten" der NRW-Hochschulen auf der Ebene von Lehreinheiten bzw. Lehr- und Forschungsbereichen erfolgen.
Ergebnis (Abschlussprüfungsstatistik) Erhebungsmerkmal der Abschlussprüfungsstatistik. Folgende Ergebnisse sind möglich:

1 = insgesamt bestanden – ohne Freiversuch

3 = insgesamt bestanden – unter Inanspruchnahme einer Freiversuchsmöglichkeit

2 = endgültig nicht bestanden
Ersteinschreiber_innen (neue Def. ab SoSe 2017) Ersteinschreiber_innen sind Studierende, die erstmalig an einer Hochschule in Deutschland oder im Ausland eingeschrieben (immatrikuliert) sind.

Anmerkung: Jede_r Studierende kann nur einmal als Ersteinschreiber_in eingeschrieben sein. Bei Ersteinschreibung im Ausland und anschließendem Studium in Deutschland ist die_der Studierende als "Neueinschreiber_in" einzuschreiben.
Erstimmatrikulierte
Erstimmatrikulierte (neue Def. ab SoSe 2017) siehe Ersteinschreiber_innenErsteinschreiber_innen
Erststudium (neue Def. ab SoSe 2017) Studierende, die als Haupthörer_innen in einem Studiengang eingeschrieben sind und noch keine in Deutschland anerkannte Abschlussprüfung an einer deutschen oder ausländischen Hochschule bestanden oder die eine in Deutschland anerkannte Abschlussprüfung endgültig nicht bestanden haben, befinden sich im Erststudium.
eSTATISTIK.core eSTATISTIK.core ist der gemeinsame Dateneingang der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder zur automatisierten Übermittlung von Daten aus der Unternehmenssoftware an die amtliche Statistik Deutschlands.CORE
Exmatrikulation Abgang von der Hochschule wegen Studienabbruch, -unterbrechung oder -abschluss nach bestandener bzw. endgültig nicht bestandener Abschlussprüfung.
Fachanfänger_innen Fachanfänger_innen sind Studierende im 1. Fachsemester, die in der aktuellen Studiengangskombination erstmalig eingeschrieben sind. Dabei kann es sich um Ersteinschreiber_innen, Fachwechsler_innen (Wechsler_innen innerhalb der Hochschule) oder Hochschulwechsler_innen handeln, oder auch um Studierende, die nach einem Studienabschluss (bspw. Bachelor) einen neuen Studiengang (bspw. Master) aufnehmen. Fachanfänger_innen sind nicht zwingend im 1. Hochschulsemester.
Fächergruppe Für die Darstellung aggregierter Ergebnisse der Studierenden- und Abschlussprüfungsstatistik werden mehrere verwandte, hochschulspezifische Studienfächer zu Studienbereichen und diese zu acht großen Fächergruppen zusammengefasst. Grundlage hierfür ist die Fächersystematik (siehe Systematik der Fächergruppen und zugeordnete Studienbereiche im Anhang). Aufgrund der Neusortierung der Systematik der Fächergruppen können momentan keine aussagekräftigen Zeitreihen erstellt werden.
FachFall-(FF)-Gruppen Je Gruppe werden die Fachfälle (FF) zusammengefasst, die die gleiche VZÄ-Gewichtung nach Vorgabe des MWF erfahren haben. Sie dienen in der Software HIS-COB zur Aufwandsreduzierung. Beispielsweise werden die Abschlüsse "Diplom, Staatsexamen und Master" mit dem VZÄ-Gewicht von 1,0 bewertet, so dass hieraus eine FachFall-Gruppe gebildet werden konnte.
FachfalläquivalentFFÄFür die Summierung von Studierenden zum Zwecke der Lehrmengenberechnung auf Studiengangsebene interessiert mitunter nur die Äquivalentbildung hinsichtlich Haupt- und Nebenfächern. Hierbei werden die Magister-Hauptfach- und Diplom-Studierende als Normalfälle (FFÄ =1) betrachtet. Magister-Nebenfach-Studierende werden dem Studiengang als halbe Äquivalente zugerechnet (FFÄ=0,5).
FachsemesterFSIn einem Studiengang verbrachte Semester (einschließlich des Berichtssemesters). Soweit von der Hochschule bereits anerkannt, zählen auch die angerechneten Fachsemester mit, die
1. im Rahmen des jetzigen Studiums im Ausland verbracht wurden und
2. aus möglicherweise anderen Studien- oder Ausbildungsgängen im In- und Ausland stammen.

Anmerkung: Fachsemester werden für die Dauer einer Beurlaubung nicht weitergezählt.
Gasthörer_innen Teilnehmer_innen an einzelnen Kursen oder Lehrveranstaltungen. Eine Hochschulzugangsberechtigung ist nicht erforderlich, ein Fachstudium mit Abschlussprüfung ist für Gasthörer_innen nicht möglich.
Gemeinsames Neues Statistisches Informations-SystemGENESIS GENESIS ist das zentrale statistische Informationssystem des Bundes und der Länder. Es ist eine zweisprachige Datenbank mit einem umfangreichen, fachlich tief gegliederten Datenangebot aus allen Statistikbereichen.
Habilitationen Höchstes akademisches Examen, das dem Nachweis der wissenschaftlichen Lehrbefähigung dient. In der Habilitationsstatistik wird die Zahl der abgeschlossenen Habilitationsverfahren im jeweiligen Berichtsjahr erfasst.
Haupthörer_innen Studierende, die nur an einer Hochschule eingeschrieben sind, zählen an dieser Hochschule als Haupthörer_innen. Sofern Studierende an mehreren Hochschulen eingeschrieben sind, zählen sie an derjenigen Hochschule als Haupthörer_innen, an der sie schwerpunktmäßig studieren. In der anderen Hochschule werden sie als Nebenhörer_innen gemeldet. Anzumerken ist, dass in den Publikationen von IT.NRW grundsätzlich nur die Haupthörer_innen ausgewiesen werden, wohingegen das Statistische Bundesamt in der Regel Haupt- und Nebenhörer_innen ausweist.

Anmerkung: Studierende mit 2. Haupthörerschaft sollen für die Statistik möglichst als Nebenhörer_innen gemeldet werden, um Doppelzählungen (Fallzahlen statt Personenzahlen) zu vermeiden. Umsignierung von Haupt- auf Nebenhörer_innen unbedingt mit dem StLA absprechen.
Hochschulfreiheitsgesetz Das Hochschulfreiheitsgesetz in Nordrhein-Westfalen trat 2007 als Artikelgesetz zur Neuordnung des Hochschulwesens in Kraft und fasste das Landeshochschulgesetz in weiten Teilen neu. Die Kernpunkte des Gesetzes sind erstens, dass die Hochschulen zu Körperschaften des öffentlichen Rechts wurden und Autonomie erhielten sowie zweitens, dass hochschulintern neue Führungsorgane geschaffen wurden.
Hochschulpakt 2020 2007 haben Bund und Länder der Vereinbarung über den Hochschulpakt 2020 zugestimmt. Damit wurden Rahmenbedingungen geschaffen, um die zu erwartenden zusätzlichen Studienanfänger_innen gegenüber 2005 aufzunehmen. Nach mehreren Erhöhungen ist im Oktober 2014 die jüngste Fortsetzung des Hochschulpakts 2020 vereinbart worden (Hochschulpakt 2020 III).
HochschulsemesterHSGesamtzahl der Semester, in denen ein_e Studierende_r an einer Hochschule in Deutschland immatrikuliert war (einschließlich des Berichtssemesters sowie der Urlaubs- und Praxissemester). Anmerkung: Hochschulsemester werden für die Dauer einer Beurlaubung weitergezählt.
Hochschulspezifisches StudienfachHSF
HochschulstatistikgesetzHStatGDie Hochschulstatistiken werden auf Grundlage des Gesetzes über die Statistik für das Hochschulwesen (Hochschulstatistikgesetz, HStatG) vom 2. November 1990 (BGBl. I S. 2414), in Kraft getreten am 1. Juni 1992, zuletzt geändert durch Artikel 3 des Gesetzes vom 7. Dezember 2016 (BGBl. I S. 2826). Aus dem Bereich der nichtmonetären Hochschulstatistik fallen hierunter unter anderem die Studierendenstatistik (Studierende und Studienanfänger_innen), die Prüfungsstatistik, die Habilitationsstatistik sowie die Personal- und Stellenstatistik.
Hochschulzugangs-berechtigungHZBWeist formal die Eignung für ein Hochschulstudium nach und ist Voraussetzung für ein Studium. Die Voraussetzung für ein Studium an wissenschaftlichen Hochschulen ist die allgemeine Hochschulreife oder die fachgebundene Hochschulreife. Die Aufnahmebedingungen an Kunsthochschulen sind unterschiedlich. Ein Studium an Fachhochschulen setzt (im Regelfall zumindest) die Fachhochschulreife voraus. Für die Verwaltungsfachhochschulen gelten zusätzliche Bedingungen im Rahmen des Beamtenrechts. Studienbewerber_innen aus dem Ausland, die ein Studienkolleg besuchen, erwerben erst mit dem Abschluss am Studienkolleg eine deutsche Hochschulzugangsberechtigung. Neben der HZB können zusätzliche Voraussetzungen für die Zulassung zur Einschreibung oder Zuweisung eines Studienplatzes erforderlich sein (Begabungsnachweise, Eignungsprüfungen, Zugang über die Zentralstelle für die Vergabe von Studienplätzen).
Internationale Studierende Internationale Studierende setzen sich zusammen aus Ausländer_innen und Deutschen, die ihre Hochschulzugangsberechtigung im Ausland erworben haben, sowie einer geringen Anzahl von Ausländer_innen ohne Angabe zur Art der Hochschulzugangsberechtigung.
IST-ECTS ermitteln (ECTS-Statistik) Die Ermittlung der IST-ECTS erfolgt ausschließlich für abgeschlossene Module (d.h. keine Berücksichtigung von CP für Teilleistungen, Studienleistungen etc). Darüber hinaus gelten folgende Festlegungen:
- IST-ECTS aus individuellen Auflagen werden nicht berücksichtigt.
- Erfassung der IST-ECTS erfolgt bis zum Ende der 2-fachen Regelstudienzeit, danach wird der Studierende in der Meldung nicht mehr berücksichtigt (Ausnahme: Studierende, die sich im Wintersemester in der 2-fachen Regelstudienzeit befanden und im Sommersemester in der 2-fachen Regelstudienzeit plus ein Semester studieren, werden mit den kumulierten IST-ECTS des Sommersemesters berücksichtigt).
- Bei Fach- bzw. Hochschulwechsel werden die anerkannten Studienleistungen bei den IST-ECTS berücksichtigt.
IT NRW Fächergruppe Fächergruppe in der bundeseinheitlichen Fächersystematik des Statistischen Bundesamtes Achtung: Irreführende Bezeichnung - dies ist nicht die amtliche Fächergruppe für NRW!
IT NRW Studienbereich Studienbereich in der bundeseinheitlichen Fächersystematik des Statistischen Bundesamtes Achtung: Irreführende Bezeichnung - dies ist nicht der amtliche Studienbereich für NRW!
IT NRW Studienfach Studienfach in der bundeseinheitlichen Fächersystematik des Statistischen Bundesamtes Achtung: Irreführende Bezeichnung - dies ist nicht der amtliche Studienfachschlüssel für NRW!
Jahresergebnisse: Studierenden- und Abschlussprüfungsstatistik Als Jahreszahlen für die Zahl der Studierenden werden die Ergebnisse des Wintersemesters verwendet.

Jahresergebnisse für Studienanfänger_innen (Erstimmatrikulierte) ergeben sich aus der Summe der Studienanfänger_innen eines Sommersemesters und des darauf folgenden Wintersemesters (Studienjahr).

Jahresergebnisse für die Abschlussprüfungen setzen sich aus einem Sommersemester und dem vorhergehenden Wintersemester zusammen (Prüfungsjahr).

Beispiele: Für das Jahresergebnis 2018 werden folgende Semester berücksichtigt: das Jahresergebnis der Studierenden ergibt sich aus der Zahl der Studierenden im Wintersemester 2018/19, das Jahresergebnis der Studienanfänger_innen ergibt sich aus der Zahl der Studienanfänger_innen im Sommersemester 2018 und Wintersemester 2018/19, das Jahresergebnis für die bestandenen Abschlussprüfungen ergibt sich aus der Zahl der bestandenen Abschlussprüfungen im Wintersemester 2017/18 und Sommersemester 2018.
Kann-Fehler (StaBa/IT.NRW) Amtliche Statistik: Im Rahmen von Plausibilitätsprüfungen identifizierte unplausible oder auffällige, aber zulässige Kombinationen von Angaben. Dieser Fehler ist als Hinweis zu verstehen und entsprechend zu überprüfen. Ein Kann-Fehler kann sich als korrekt herausstellen, so dass keine Datenänderung notwendig ist.
KapazitätsverordnungKapVO
Lehramtsstudierende Hierzu zählen Studierende, die eine staatliche Lehramtsprüfung (LA) anstreben. Zu den staatlichen Lehramtsprüfungen zählen: LA Grundstufe/Primarstufe, LA Sekundarstufe I, LA Sekundarstufe II (allgemeinbildende Schulen), LA Sonderpädagogik Primar-/Sekundarstufe I, LA Sekundarstufe II, (berufliche Schulen), LA Bachelor und LA Master (siehe Systematik der Prüfungsgruppen und zugeordneten Abschlussprüfungen im Anhang). Studierende in sog. polyvalenten Bachelorstudiengängen werden nicht als Lehramtsstudierende ausgewiesen, da die Entscheidung, eine staatliche Lehramtsprüfung anzustreben erst im Masterstudium getroffen wird.
Lehrauslastung Bei der Berechnung der Lehrauslastung wird die Lehrnachfrage dem Lehrangebot gegenübergestellt. Ausgehend von der Zahl der Studierenden innerhalb der Regelstudienzeit wird mittels der entsprechenden Curricular-Normwertanteile die gesamte bei der jeweiligen Lehreinheit nachgefragte Lehre in Deputatsstunden ermittelt und in Relation zum Lehrangebot gesetzt.
LehreinheitLEEine Lehreinheit ist eine für die Behandlung von Fragen im Zusammenhang mit Ausbildungskapazitäten gebildete Einheit. Grundvoraussetzung für die Bildung einer Lehreinheit ist das Vorhandensein eines zugeordneten Studiengangs. Ein Studiengang wird der Lehreinheit zugeordnet, die für den betrachteten Studiengang die meisten Lehrveranstaltungen anbietet. Im Interesse der Vereinheitlichung von statistischen Abgrenzungen wird die Lehreinheit auch für die Darstellung anderer Zusammenhänge herangezogen.
Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und TechnikMINTMINT ist eine Abkürzung für Studienfächer aus den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Der Begriff stammt aus der bildungspolitischen Diskussion. Dieser Bereich wird in der amtlichen Statistik durch die Fächergruppen Ingenieurwissenschaften und Mathematik / Naturwissenschaften abgebildet.
Muss-Fehler (StaBa/IT.NRW) Amtliche Statistik: Im Rahmen von Plausibilitätsprüfungen identifizierte nicht konsistente Kombinationen von Angaben oder unzulässige Angaben. Hier liegt ein echter Fehler in den Daten vor, der bereinigt werden muss.
MW Fächergruppe
MW Lehr- und Forschungsbereich
MW Lehreinheit
Nebenhörer_innen Studierende, die zugleich als Haupthörer_innen an einer anderen Hochschule eingeschrieben sind. Bei der meldenden Hochschule sind diese Studierenden Nebenhörer_innen (Zweithörer_innen) (siehe auch Haupthörer_innen).Zweithörer_innen
Neueinschreiber_innen (neue Def. ab SoSe 2017) Erneute Einschreibung einer_eines Studierenden, die_der bereits in Deutschland oder im Ausland studiert hat, nach Studienunterbrechung, Exmatrikulation oder Hochschulwechsel. Anmerkung: Eine Beurlaubung ist keine Studienunterbrechung.Neuimmatrikulierte
Neuimmatrikulierte (neue Def. ab SoSe 2017) siehe "Neueinschreiber_innen"Neueinschreiber_innen
Praxissemester Fachpraktische Studiensemester an deutschen Hochschulen bei fortbestehender Einschreibung an der Hochschule.

Anmerkung: Zu zählen sind auch die gemäß Studienordnung im Ausland absolvierten fachpraktischen Studiensemester.
Promovierende Als Promovierende gelten Personen, die von einer zur Promotion berechtigten Einrichtung eine schriftliche Bestätigung über die Annahme als Doktorandin oder Doktorand in dieser Einrichtung erhalten haben. Der Zeitpunkt der Bestätigung gilt als Promotionsbeginn.
Prüfung (amtl. Statistik) siehe "Abschlussprüfung"Abschlussprüfung
PrüfungsjahrPJEin Prüfungsjahr setzt sich zusammen aus einem Sommersemester und dem vorhergehenden Wintersemester.

Beispiel: Prüfungsjahr 2018 setzt sich zusammen aus einem Sommersemester 2018 und dem vorhergehenden Wintersemester 2017/18.
RegelstudienzeitRSZDie Regelstudienzeit ist die Studienzeit, innerhalb der ein Studiengang abgeschlossen werden kann. Sie schließt integrierte Auslandssemester, Praxissemester und andere berufspraktische Studienphasen sowie die Prüfungsleistungen ein. Sie ist maßgebend für die Gestaltung der Studiengänge durch die Hochschule, die Sicherstellung des Lehrangebots, die Gestaltung des Prüfungsverfahrens sowie die Ermittlung und Feststellung der Ausbildungskapazitäten und die Berechnung von Studierendenzahlen bei der Hochschulplanung.
Relevante Studiengänge (ECTS-Statistik) In die Meldung fließen alle "aktuellen" Bachelor- und Masterstudiengänge ein. "Auslaufende" Studiengänge sind nicht zu berücksichtigen. Ebenfalls nicht berücksichtigt werden sollen Franchise- und Weiterbildungsstudiengänge.
Rückmeldung Fortsetzung des Studiums an derselben Hochschule wie im Vorsemester (auch nach einer Beurlaubung im Vorsemester oder bei gleichzeitiger Einschreibung an einer Partnerhochschule im Ausland). Auch bei Wechsel des Studienfachs oder der angestrebten Abschlussprüfung, soweit dies nicht nach Studienunterbrechung, Exmatrikulation oder Hochschulwechsel erfolgt.
Semester am Studienkolleg Getrennte Semesterzählung. Die am Studienkolleg verbrachten Semester zählen nicht als Fach- oder Hochschulsemester.
Semesterzählung (ECTS-Statistik) Der Ermittlung der ECTS-Daten wird die Fachsemesterzählung zugrunde gelegt. Dies gewährleistet einen adäquaten Umgang u.a. mit beurlaubten Studierenden (keine Fortschreibung der Fachsemesterzählung) oder Fachwechslern (Fachsemesterzählung beginnt von vorne).
Seniorenstudierende Siehe auch GasthörerInnen. In der Statistik gelten Studierende ab einem Alter von 50 Jahren als Seniorenstudierende.
SOLL-ECTS ermitteln (ECTS-Statistik) Die Ermittlung der SOLL-ECTS jedes "aktiven" Studierenden ergibt sich aus der relevanten Prüfungsordnung seines Studiengangs und seinem aktuell belegten Fachsemester am Ende des jeweiligen Sommersemesters. Als SOLL-ECTS werden die gemäß Prüfungsordnung maximal erreichbaren ECTS-Punkte zu Abschluss des belegten Fachsemesters zugrunde gelegt. Bei semesterübergreifenden Modulen wird der ECTS-Erwerb erst am Ende des letzten Semesters mit Modulveranstaltungen/prüfungen "erwartet", d.h. diese fließen erst dann ins ECTS-SOLL ein. Alternativ kann die Hochschule auch unabhängig von der Prüfungsordnung 30 SOLL-ECTS pro Semester in Ansatz bringen.

Bei Teilzeitstudiengängen ist dieser pauschale Wert proportional zur entsprechenden Regelstudienzeit zu reduzieren. Bei Kombinationsstudiengängen erfolgt die Aufteilung auf die (Teil-)Studiengänge gemäß der hochschulindividuellen Vorgaben aus der jeweiligen Prüfungsordnung. Bei der Berücksichtigung von Wahlpflicht-Bereichen ist zu beachten: Innerhalb eines Studiengangs können z.B. unterschiedliche Studienrichtungen und/oder Studienschwerpunkte definiert sein, die mit unterschiedlich schnellem ECTS-Erwerb einhergehen. Weil bei der ECTS-Statistik nur bis auf die Ebene Fach-Abschluss-Kombination/Prüfungsordnungsversion differenziert werden soll, muss pro Studiengang eine einheitliche ECTS-SOLLZahl für alle integrierten Richtungen/Schwerpunkte gemeldet werden. Hier soll diejenige Zahl an SOLL-ECTS gemeldet werden, die der Richtungs-/Schwerpunkt-Variante mit dem langsamsten ECTS-Erwerb entspricht, so dass keine SOLL-ECTS in einer Höhe veranschlagt werden, die in bestimmten Richtungen/Schwerpunkten real nicht erreicht werden können.

Die Verbuchung der SOLL-ECTS für das (noch nicht absolvierte) Abschlussmodul liegt bei Mehrfach-Studiengängen in der Entscheidung der einzelnen Hochschule. Erfolgt der erfolgreiche Studienabschluss unterhalb der festgelegten Regelstudienzeit für diesen Studiengang, so sollen lediglich die laut PO bis zu diesem Zeitpunkt zu erbringenden SOLL-ECTS (z.B. 150 ECTS-Punkte am Ende des 5. Fachsemesters) berücksichtigt werden. Ein derartiges Vorgehen verbessert die "ECTS-Erfolgsquote" und honoriert somit die Bemühungen der Hochschule.
Status der Studierenden (ECTS-Statistik) Doppeleinschreibungen eines Studierenden für mehrere Studiengänge (z.B. paralleles Studium von zwei Ein-Fach-Studiengängen) werden fallweise (mehrfach) gezählt. Wenn ein Studienprogramm von mehreren Hochschulen angeboten wird, werden für die jeweilige Hochschule nur die Studierenden mit dem Status "Ersteinschreibung" berücksichtigt. In Einzelfällen sind ggf. weitere Absprachen zwischen den beteiligten Hochschulen notwendig. Erfolgt ein Wechsel des (Teil-)Studiengangs an einer Hochschule innerhalb des Berichtszeitraums (d .h. zum Sommersemester), liegt es in der Entscheidung der einzelnen Hochschule, ob die SOLL- und IST-ECTS dieser Studierenden in beiden (Teil-) Studiengängen gezählt oder nur im aktuell gültigen (Teil-)Studiengang des Sommersemesters berücksichtigt werden.
StBA-Studienfach Die Statistik der Studierenden und Abschlussprüfungen an Hochschulen ist eine bundesweite Erhebung. Zur Vergleichbarkeit im gesamten Bundesgebiet werden einheitliche Studienfächer zur Darstellung der Ergebnisse verwendet. In den wenigsten Fällen entspricht diese Fachbezeichnung der Fachbezeichnung an Ihrer Hochschule.
Studienanfänger_innen Studienanfänger_innen sind entweder Studierende im ersten Hochschulsemester (Erstimmatrikulierte) oder im ersten Semester eines bestimmten Studiengangs (Neuimmatrikulierte).
Studienanfängerquote Die Studienanfängerquote gibt den Anteil der Studienanfänger_innen an der altersspezifischen Wohnbevölkerung am 1. Januar des Berichtsjahres an. Der Berechnung liegt das sogenannte Quotensummenverfahren zugrunde. Hierbei wird für jeden bei den Studienanfängern vertretenen Altersjahrgang zunächst der Prozentanteil der Studienanfänger an der altersspezifischen Bevölkerung berechnet. Die Prozentanteile werden über alle Jahrgänge hinweg zur Studienanfängerquote addiert.
Studienberechtigte Schulabgänger_innen Zu den studienberechtigten Schulabgänger_innen zählen Schulentlassene des allgemeinen und beruflichen Schulwesens mit allgemeiner Hochschulreife (einschl. der fachgebundenen Hochschulreife) oder mit Fachhochschulreife.
Studienbereich Für die Darstellung von aggregierten Ergebnissen der Studierenden- und Abschlussprüfungsstatistik werden mehrere aufeinander bezogene oder verwandte Studienfächer zu Studienbereichen zusammengefasst. Grundlage hierfür ist die Fächersystematik. Sie weicht in Nordrhein-Westfalen geringfügig von der des Statistischen Bundesamtes ab. In der Systematik NRW gab es 2016 insgesamt 57 Studienbereiche.
Studienbezogene Auslandsaufenthalte Ein Auslandsaufenthalt wird in der Hochschulstatistik als "studienbezogen" erfasst, wenn es sich um einen temporären Studien- oder Praxisaufenthalt im Ausland (Studium, Praktikum, Summer School, Sprachkurs, Exkursion, etc.) handelte, der
- vom zuständigen Prüfungsamt für den Studiengang anerkannt wurde
- während der Einschreibung in den Studiengang, der an der Hochschule in Deutschland abgeschlossen wird, absolviert wurde
- die physische Überschreitung von nationalen Grenzen erforderlich machte.

Weiterhin ist zu beachten, dass
- Credit Mobility auch dann erfasst und gemeldet werden muss, wenn der anerkannte studienbezogene Auslandsaufenthalt laut Studienordnung nicht verpflichtend war
- auch anerkannte studienbezogene Auslandsaufenthalte zu erfassen sind, bei denen keine ECTS-Punkte, sondern eine andere Art der Studienleistung im Ausland erbracht und anerkannt wurde (z.B. Scheinerwerb in den Studiengängen Jura, Medizin und Lehramt, die kein ECTS-Punktesystem anwenden)
- maximal drei studienbezogene Auslandsaufenthalte pro Hochschulgraduierten jeweils nach Abschluss des Prüfungsverfahrens separat zu erfassen sind. Bei mehr als drei Auslandsaufenthalten sollen die drei längsten erfasst werden.
Studiendauer Die Studiendauer ist die Dauer in Fachsemestern, die in einem Studiengang, in dem die Abschlussprüfung abgelegt wird, studiert wurde.
Studienfach Zentrales Erhebungsmerkmal der Studierenden- und Abschlussprüfungsstatistik. Ein Studienfach ist eine in den Prüfungsordnungen festgelegte Bezeichnung für eine wissenschaftliche oder künstlerische Disziplin, in der ein Studienenabschluss möglich ist (Beispiel: Studienfach Chemie). Im Rahmen der Studierenden- und Abschlussprüfungsstatistik können in Nordrhein-Westfalen pro Student_in und Studiengang bis zu vier Studienfächer gemeldet werden. Allerdings wird bei den Standardpublikationen (Zahl der Studierenden nach Studienfächern, Studienbereichen oder Fächergruppen = Kopfzählung) nur das erste Studienfach im ersten Studiengang für die fachsystematische Darstellung herangezogen. Die in Nordrhein-Westfalen verwendete Studienfachübersicht, auf deren Basis die Studierenden- und Abschlussprüfungsstatistik erhoben wird, enthält alle vom Wissenschaftsministerium Nordrhein-Westfalen genehmigten Studienfächer.

Die landesspezifische Studienfachübersicht ist wesentlich differenzierter als die der Bundesstatistik. Für die Zwecke der Bundesstatistik müssen die landesspezifischen Fachbezeichnungen sinngemäß vereinheitlicht (zusammengefasst) werden und dem bundeseinheitlichen Fächerschlüssel zugeordnet werden. Für die Darstellung von aggregierten Ergebnissen der Studierenden- und Abschlussprüfungsstatistik werden mehrere verwandte Studienfächer zu Studienbereichen und diese zu Fächergruppen zusammengefasst (siehe Systematik der Fächergruppen und zugeordnete Studienbereiche).
Teilstudiengang
Studienfachbezeichnung (amtlich) HSF-Bezeichnung
Studienfachbezeichnung (UzK-intern) SKZ-Bezeichnung
Studienfachschlüssel (amtlich)HSF HSF-Schlüssel
Studienfachschlüssel (UzK-intern)SKZ Studien-Kenn-Ziffer
Studiengang Eine in der Studien- und Prüfungsordnung vorgesehene berufsqualifizierende oder berufsbezogene Hochschulausbildung. Für die Studierenden- und Abschlussprüfungsstatistik wird der Studiengang als Kombination der angestrebten Abschlussprüfung mit einem oder dem ersten Studienfach gebildet (Beispiel: Masterstudium in Chemie). Beim Lehramtsstudium werden innerhalb eines Studiengangs meist mehrere Studienfächer belegt (Beispiel: Lehramtsstudium Sekundarstufe I in den Fächern Deutsch, Chemie), (siehe angestrebte Abschlussprüfung bzw. Abschlussprüfung).

Anmerkung (UzK): Ein Studierender kann in bis zu 3 Studiengängen mit jeweils 4 Fächern eingeschrieben sein.
Studienjahr Das Jahresergebnis für die Studienanfänger_innen (Studienjahr) setzt sich zusammen aus der Summe der Studienanfänger_innen eines Sommersemesters und des darauf folgenden Wintersemesters.

Beispiel: Studienjahr 2018 = Sommersemester 2018 + Wintersemester 2018/19
Studien-Kenn-ZifferSKZ
Studienkolleg Das Studienkolleg an wissenschaftlichen Hochschulen und an Fachhochschulen vermittelt ausländischen Studienbewerber_innen, die nicht unmittelbar zum Hochschulstudium zugelassen werden können, die Kenntnisse und Fähigkeiten, die für ein Fachstudium an einer Hochschule in der Bundesrepublik Deutschland erforderlich sind. Sie zählen nicht als Studierende.
Studierende Studierende sind in einem Fachstudium immatrikulierte (eingeschriebene) männliche und weibliche Personen (ohne Beurlaubte, Besucher_innen des Studienkollegs und Gasthörer_innen).
Studierendenstatistik Amtliche Statistik gemäß Hochschulstatistikgesetz (HStatG).
Studierendenvollzeitäquivalent Die VollZeitÄquivalente der Studierenden dienen zur "Gleichnamigmachung" im Kostenrechnungssystem. Prinzipiell soll ein regulärer Studierender jeweils eine Summe von 1 VZÄ erreichen. Das MWF hat diese normierten Bezugsgrößen zur Verwendung vorgegeben.
Studierendenzahlen in "Fachfällen" Fachfälle = Studierende zählen in jedem "Fach" ihres Studiums als ein Fachfall, "Fächer" sind in diesem Fall Teilstudiengänge, in die Studierende unterhalb eines Abschlusszieles eingeschrieben werden (1 Studierende im Lehramt = 5 Fachfälle, inkl. Bildungswissenschaften).
Studierendenzahlen in "Köpfen" Köpfe = Personen, die an der UzK studieren.
Studierendenzahlen in "Studierenden-VZÄ" Berechnungsbasis muss neu definiert werden: Aktuell verwendet das Team Berichtswesen das im Rahmen der HoPa II und III verwendete System der Berechnung von Studierenden-VZÄ auf Basis von ""Leistungspunkten und Curricularanteilen"" gewichteten Fachfälle (intern) (vgl. HoPa-Handbuch UzK zu den IST-Zahlen).
Teilstudiengang siehe "Studienfach"Studienfach
Unterbrechungssemester Summe der Semester ohne Einschreibung (nach Exmatrikulation) vor erneuter Einschreibung im gleichen Studiengang in Deutschland. Anmerkung: Eine Beurlaubung ist keine Studienunterbrechung (Unterbrechungssemester).
Urlaubssemester Semester an deutschen Hochschulen für die (bei fortbestehender Einschreibung) eine Beurlaubung durch die Hochschule erfolgt.

Anmerkung: Die Zählung als Hochschulsemester läuft weiter, die Fachsemester werden für die Dauer der Beurlaubung nicht weitergezählt. Dies gilt auch für die Studierenden, die während eines Auslandsaufenthaltes an der deutschen Hochschule beurlaubt sind.
VollzeitäquivalentVZÄDer Begriff "VollZeitÄquivalente" [lat. Äquivalent - Gleichwertiges, gleichwertiger Ersatz] drückt in der KLR eine normierte Größe aus und hat grundsätzlich das Ziel, eine Person nicht größer als den Wert "1,0" darzustellen. Diese normierten Größen werden für die verschiedensten Funktionen eingesetzt. So können sie als Umlagenschlüssel, Inputkennziffer, Outputkennziffer oder auch bei der Normkostenkalkulation herangezogen werden. In der Universität zu Köln gibt es drei verschiedene Vollzeitäquivalente:
- Beschäftigungs-VZÄ
- Studierenden-VZÄ
- Absolventen-VZÄ
Zweithörer_innen siehe Nebenhörer_innenNebenhörer_innen
Zweitstudium Studium nach einem bereits erfolgreich abgeschlossenen Hochschulabschluss in einem anderem Studiengang, für den der erste Abschluss keine Zugangsberechtigung ist.

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